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Historie

Die markanteste Veränderung erfolgte im 18. Jahrhundert, als der südliche Giebel durch einen westlichen Anbau verschwand und das elegante Walmdach entstand und zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als der Nordgiebel des Flügelbaues völlig neu in Mauerwerk errichtet wurde.

Das Grundstück liegt an einem sensiblen Ort des Senkungsgebietes, da sich die Egersdorffstrasse in den vergangenen Jahrzehnten relativ stark gesenkt hat. Das Gebäude selbst hat sich hingegen nur geringfügig bewegt, wie sich aus Messungen des Vermessungsamtes Lüneburg, die seit 22 Jahren durchgeführt werden, ergibt. Dies zeigt sich auch an den Fassaden, die - im Gegensatz zu vielen Häusern der westlichen Altstadt - auch nach Jahrhunderten augenscheinlich nur äußerst geringe Schiefstellungen zeigen.

Das Gebäude, dessen städtebaulicher Wert durch wenig sachgemäße und unterbliebene Instandsetzungsmaßnahmen stark gelitten hat, ist bis vor kurzer Zeit noch vom Schul-, Kultur- und Stadtgartenamt genutzt worden. Eine Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert, eine Decke mit einer Farbfassung des 16./17. Jahrhunderts und Textiltapetenresten mit chinesischen Motiven aus dem 18. Jahrhundert von hoher Qualität unterstreichen die denkmalsschutzwürdige Bedeutung dieses Gebäudes.

Da die Bedeutung des Gebäudes sowohl in stadtgeschichtlicher als auch in städtebaulicher Hinsicht immer wieder unterschätzt wurde, bestand immer wieder die Gefahr des Abbruches für dieses wichtige Baudenkmal. Das hat der ALA verhindert.

Quelle: ALA - Arbeitskreis Lüneburger Altstadt

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